Bewerb:          Freundschaftsspiel gegen FC Ärzteteam Feldkirch

Datum:           12. Oktober 2015 20:15 Uhr

Spielort:         Kunstrasenplatz Satteins

WARNHINWEIS: Dieser Spielbericht kann Spuren von schwarzem Humor bzw. Zynismus enthalten, also bitte nicht alles auf die Goldwaage legen, was geschrieben wurde. Und wer Fehler in diesem Bericht findet, der darf diese getrost behalten.

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min Stand Torschützen
10‘ 0:1 Schifer Stefan
18‘ 0:2 Kuran Fathi
30‘ 0:3 Müller Christoph
32‘ 1:3 FC Ärzteteam
33‘ 1:4 Grützner Patrice
40‘ 1:5 Grützner Patrice
60‘ 1:6 Müller Christoph
65‘ 1:7 Müller Christoph

Werte Freunde der geschwungenen Bananenflanke, vergangenen Montag fand das zweite Aufeinandertreffen der WSG-Elf und dem FC Ärzteteam aus Feldkirch, zur Prime-Time live in Sat 1 auf dem Programm.

Trotz der wiederum zahlreichen Absagen auf Seiten der WSG-Mannschaft, einige Spieler hatten dringende Verpflichtungen in Tripstrü oder dergleichen zu verrichten, gelang es Trainer René Doniscez abermals eine s Schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen.

 

 Ein weiteres Lob gilt dem in der letzten Ausgabe der Spatzenpost arg gescholtenen Herr S. . Er hat es doch tatsächlich geschafft, seine Lichtbild-Ausrüstung dermaßen aufzustocken, dass sich mehr als 2, in Worten ZWEI, Mannschaftsfotos ausgingen. Die Qualität der Bilder möchten wir nicht ihm, sondern den ausführenden Personen anlasten, deren Namen zur Sicherheit unter Verschluss bleiben.

 Kommen wir nun zum eigentlichen Grund dieses mit Spannung erwarteten Berichtes. Die Kenner und Freunde der WSG-Elf können sich noch gut an das Spiel im Frühjahr entsinnen, als sich die Ärzte nach einem dramatischen Finale noch ein Unentschieden sichern konnten. So erwarteten die altbekannten Faninnen und Fans der WSG ein ausgeglichenes und spannendes Spiel. Der Lärmkulisse im Hintergrund zu folge, waren auch die ersten Eidgenossen auf dem Weg zum Weltcup-Opening in Sölden, denn auf was anders konnte der ohrenbetäubenden Lärm der Kuhglocken in der angrenzenden Agrarfläche nicht zurückgeführt werden.

Angetrieben von diesen Schlachtenbummlern legten die WSG-Kicker auch gleich los wie die Feuerwehr. Mit wunderbaren Kombinationen wurden die Ärzte in den ersten Minuten gleich richtig unter Druck gesetzt. Man konnte auch annehmen, dass einige der gegnerischen Ballzauberer noch unter Einfluss von betriebsbedingten Betäubungsmitteln standen, denn die Kombinationen der Mannen in Gelb waren, ohne Übertreibungen (mit diesen wird ohnehin gespart in den Berichten), wirklich auf Bundesliga-Niveau.

Es dauert auch nicht lange, da musste der gegnerische Torwart, der an diesem Abend nicht zu beneiden war, schon das erste Mal hinter sich greifen. Stefan Schifer konnte nach einem herrlichen Querpass von der linken Seite unbekümmert zum 1:0 für die WSG in der 10. Minute einnetzen. Nur acht Minuten nach der Führung erhöhte Fathi Kuran zum 2:0 der WSG-Elf nachdem er schon ein oder zwei klare Einschussmöglichkeiten liegen gelassen hatte.

In dieser Tonart sollte es weitergehen, denn in der 30. Minute erhöhte Christoph Müller zum 3:0 nach einem schönen Querpass von Stefan Schifer. Zwei Minuten nach diesem Treffer kamen die, bis dahin kaum in Aktion getretenen, Ärzte zum zwischenzeitlichen 1:3. So staunte unser taktischer Sechser nicht schlecht, dass man vom Elfmeterpunkt einen Kopfball ins Tor versenken kann. Dies sollte an diesem Abend die einzige Schwäche des defensiven Mittelfeldes bleiben, denn beim Verzehr der Pizza-Ecken in der dritten Halbzeit zeigt dieser, dass er sich ohne mit der Wimper zu zucken locker drei dieser Köstlichkeiten einverleiben kann.

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Die 33. Minute sollte dann denkwürdiges zu Tage bringen, unser Stürmerstar aus dem nördlichen Nachbarland zeigte die feine Klinge und netzte unverblümt locker lässig mit der Hacke aus kürzester Distanz zum 4:1 für die WSG ein. Doch damit nicht genug. Nur sieben Minuten später erhöhte er nochmals auf 5:1 und so ging es für die einen mit Freude und für die anderen zum Glück zum Pausentee. Headcoach René Doniscez hatte keinen Grund etwas zu beanstanden, denn auch er war sichtlich sprachlos nach dieser fulminanten ersten Halbzeit seiner Mannschaft.

In der zweiten Halbzeit ließen es die Werks-Kicker lockerer angehen und so wurden noch einige schöne Kombinationen vorgetragen, die leider nicht zum gewünschten Abschluss führten bzw. auch frühzeitig unterbunden wurden. So dauerte es bis zur 60. Minute als sich Manuel Walter bis zum 16er durchtankte und Christoph Müller mit einem Doppelpass gekonnt in Szene setzte, sodass dieser locker zum 6:1 vollenden konnte. Angetrieben durch eine interne Wette legte Christoph Müller nur fünf Minuten noch einmal nach und erhöhte zum 7:1.

Nach diesem 7:1 war auch der letzte im Ärzteteam am Boden zerstört und so hofften unsere Gastgeber, dass die Liehberr-Kicker sowie der Unparteiische ein Einsehen mit Ihnen hätten. Sichtlich satt von den vielen Toren schalteten alle anwesenden Ballvirtuosen mindestens zwei Gänge zurück, wobei einige dann schon im Leerlauf unterwegs waren, und nach 90 Minuten hatte der neutrale Spielleiter auch Erbarmen mit dem Ärzteteam und pfiff die dritte Halbzeit an.

Leider müssen wir uns mit diesem Bericht auch schon in die Winterpause verabschieden, denn auf Grund der starken Leistungen ließen sich für den Herbst keine brauchbaren Gegner mehr finden und so schließt die WSG-Elf die Herbstsaison mit zwei Siegen aus zwei Spielen und einem Torverhältnis von 12:1 ab.

Wie immer möchten wir uns bei unseren treusten Fanninen und Fans sowie allen Spielern und Betreuern für deren Einsatz bedanken. Besonders möchten wir den kuhglockentragenden Schlachtenbummlern eine sichere Reise an Ihr Ziel wünschen. Wir hoffen dass wir im nächsten Frühjahr alle bei den nächsten Spielen der WSG begrüßen dürfen und wünschen allen wie immer eine Hand breit (Kunst-)Rasen unter dem Ball.